Was Fahrgäste tun können
Die Fahrgäste erwarten zu Recht saubere Bahnanlagen sowie gepflegte Züge und Wagen. Sicherheit und Ordnung sind Grundbedürfnisse, die ganz selbstverständlich zum Bahn fahren dazu gehören.
Leider machen gesellschaftliche Probleme wie illegale Graffiti oder mutwillige Zerstörung vor öffentlichen Verkehrsunternehmen nicht Halt. Gemeinsam versuchen Bahn und Polizei den wachsenden Herausforderungen mit technischem und personellem Einsatz zu begegnen und Vandalismus zu bekämpfen.
Nicht wegschauen!
Werden Graffiti-Sprayer und Randalierer nicht überführt, muss die Allgemeinheit die Kosten tragen – das sind wir alle. Langfristig kann es auch zu Tariferhöhungen kommen, weil die Kosten nicht mehr allein durch das Verkehrsunternehmen abgefedert werden können. Mittlerweile wächst die Bereitschaft der Bürger, sich gegen Vandalismus und Graffiti zu wehren. Mit Kunst haben die illegalen Graffiti ohnehin nichts zu tun. Die Devise lautet: nicht wegschauen, wenn Jugendliche randalieren oder ihre Graffitibilder illegal anbringen wollen, sondern handeln. Zivilcourage fängt bereits damit an, der Polizei sachdienliche Hinweise zur Ergreifung von Missetätern zu geben, damit man sie möglichst auf frischer Tat ertappen kann.
Notruf 110
Bitte rufen Sie die Notrufnummer der Polizei 110 oder die Hotline der Bundespolizei 01805/234566 (14 ct/Min. aus dem Festnetz, Tarif bei Mobilfunk max. 42 ct/Min.) an, wenn Sie Beobachtungen machen, die zur Ergreifung der Täter beitragen können.