Was Eltern tun können
Illegale Graffiti sind kein "Dummer-Jungen-Streich", sondern immer eine Straftat.
Haben Sie schon mal mit Ihren heranwachsenden Kindern über das Thema Graffiti gesprochen? Dann sollten Sie es gelegentlich tun.
Wichtig ist Ihre Einstellung, Ihre klare Haltung gegen jegliche Form von Vandalismus und illegale Graffiti. Sie können frühzeitig durch gezielte Informationen und Gespräche zur Prävention beitragen.
Bevor ein Jugendlicher den Kontakt zur Szene sucht, sympathisiert er zumeist mit der Hip-Hop-Kultur und speziell mit der Graffitikunst. Die Ausdrucksformen sind vielfältig.
Das Interesse des Jugendlichen an der Graffitiliteratur und an der Szene wächst. Sein Musikgeschmack und sein Outfit verändern sich deutlich. Oft wechseln plötzlich auch die Freunde. Wer dies aber alles ignoriert oder Graffiti pauschal als Schmiererei abtut, wird mit seinen Kindern kein vertrauensvolles Gespräch führen können. Die Haltung gleicht einer Gratwanderung, denn Einfühlungsvermögen ist gefragt. Geht es doch darum, die Einsicht zu erreichen, dass illegales Sprayen allein oder in der Gruppe der Anfang einer kriminellen Laufbahn sein kann.
Beginnen Sie möglichst zeitig damit, Ihr Kind für andere Freizeitaktivitäten zu begeistern. Den Kick und das Abenteuer sollten sich Jugendliche woanders holen.