Aueschule Wendeburg: Hier bin ich gern!
Beispielprojekt zur Medienbox
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- Astrid Meine (links) mit ihrem Projektteam
„Aus diesem Material lässt sich doch ein ganzes Schulprojekt entwickeln!“ fand die Lehrerin und Fachberaterin Mobilität der Aueschule in Wendeburg, Astrid Meine, als sie die überarbeitete und erweiterte Medienbox zur Kampagne gegen Vandalismus und illegale Graffiti begutachtete. Sie begeisterte Kolleginnen und Kollegen, die wiederum die Schüler begeisterten und alle gemeinsam überlegten: wie kann uns das Material nutzen? Wir sind ganz klar gegen Vandalismus, aber wofür sind wir? Was wollen wir eigentlich?
Die Kinder entschieden schnell, in Arbeitsgruppen die Schule und das dazugehörige Gelände endlich wieder ansehnlich und benutzbar zu machen, das Schulklima zu verbessern, die allgemeine Sozialkompetenz zu stärken und so das selbst ersonnene Motto „Hier bin ich gern!“ mit Leben zu erfüllen.
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- künstlerische Arbeiten verschönern das Foyer
Es folgten anstrengende Vorbereitungswochen mit Ideensammlungen, Projektskizzen, Sponsorensuche und schließlich eine Projektwoche, in der mit ungeahnter Kreativität und handwerklichem Geschick in 26 Arbeitsgruppen gehämmert und gebuddelt, gemalt und gepflanzt, musiziert und gespielt und vor allem nicht auf die Uhr geschaut wurde. Viele benachbarte Handwerksbetriebe, darunter ehemalige Schüler, bauten mit dem Nachwuchs Bänke, Stühle und einen Pavillon, boten gesundes Frühstück an, verwandelten den Fahrradstand in einen fröhlichen Farbtupfer, designten Toilettenbrillen, legten Beete an und verwandelten Flure in Galerien. Es entstanden eine Schulband und aus dem allseits bekannten Comic „Love or Fame“ ein pfiffiges Theaterstück in zwei Varianten vor ideenreichen Kulissen, die nebst allen anderen Errungenschaften den staunenden Eltern, Nachbarn, Sponsoren, Helfern und natürlich Vertretern von Polizei, DB, Kultusministerium und Landkreis vorgeführt wurden.
Streitschlichterbus
Und das Allerschönste: die Schule hat jetzt einen BUS. Einen ausgedienten und umgebauten Linienbus für Beratung und Streitschlichtung, für Mobilitätsunterricht und einfach nur erholen.
Die Mahnung „Mach nicht alles kaputt!“ kann die Aueschule getrost aus ihrem Repertoire streichen. Wer selbst sein Umfeld in eine Oase verwandelt hat, wird sie ganz bestimmt liebevoll behandeln. Die ersten Arbeitsgemeinschaften dafür sind schon gegründet, zum Beispiel wird eine Gartenbauerin regelmäßig mit den Jungen und Mädchen die Grünanlagen pflegen. Und weil die Schüler richtig begeistert von der Verwandlung ihrer Schule sind, soll sie noch schöner werden. Eine ganze Wand kündet von weiteren Ideen und Vorschlägen. Als nächstes wird ein grünes Klassenzimmer rings um den dicken Ahornbaum entstehen.
Von dem großen Erfahrungsschatz und der beeindruckenden Projektdokumentation kann auch jede andere Schule profitieren. Frau Meine gibt sie auf Anfrage gern weiter.
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- Gartenbaufirma erreichtet Fundament für Grillplatz
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- Grillplatz mit Expostühlen nach einer Idee der Schüler
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- Alte Lifasssäule auf dem Schulhof